6. Aktionstag der Thüringer Jugendfeuerwehr

Freitag

Der Tag begann wie der vergangene endete. Sonne, Wärme, keine Abkühlung.
Nach dem Frühstück waren schon die ersten Termine für unsere Teilnehmer. Eine kurze, aber interessante Veranstaltung im Speisesaal informierte über eine mögliche Ausbildung im europäischen Ausland. Mit einer Präsentation stellten Herr Herrmann und Frau Müller von der Thüringer Staatskanzlei die Möglichkeiten eindrucksvoll dar.
Im Anschluss daran gab es einen ökumenischen Gottesdienst auf dem Zeltlagergelände. Der evangelische Pfarrer Herr von Frommannshausen aus Bad Tennstedt und der katholische Pfarrer Herr Mucke aus Bad Langensalza haben gemeinsam diesen Vormittag gestaltet.

Nach dem Mittagessen ging es dann auf die Tour zum großen Geländespiel. Das Besondere, nicht die einzelne Jugendfeuerwehr ging an den Start, sondern bunt gemischt Teams aus allen Feuerwehren und Ländern. Getrennt nach dem Alter machten sich die Kleinen auf eine kurze Runde, die Großen und die Betreuer gingen in buntgemischten Gruppen auf die große Tour. An acht Stationen mussten die Starter ihr Wissen und Könne unter Beweis stellen. Los ging es mit der Ersten Hilfe bei einem Unfall. Inklusive Notruf und Verletztenbetreuung musste Alles abgearbeitet werden. Weiter ging es zum Leinbeutelzielwurf. Hier ging es darum, soviel Punkte wie möglich durch genaues Werfen zu erzielen.

38 wasserführende Armaturen galt es an der dritten Station zu einer Figur zusammen zu kuppeln. Die besondere Schwierigkeit bestand darin, dass zum Schluss alle Geräte auf einer Decke Platz finden mussten. Geschicklichkeit und Schnelligkeit waren an der nächsten Station gefragt. Mit einem Fahrrad sollten fünf Personen nacheinander das Wasser in einem kleinen Becher über einen kleinen Parcours gebracht werden. Anschließend mussten technische Daten und das Alter einiger ausgestellter Fahrzeuge geschätzt werden. Nach einer etwas längeren Wanderung kam es nun wieder auf Teamwork an. Eine Strecke von 10 Metern musste auf Riesenskiern zurückgelegt werden. an Station Nummer Sechs gab es passend zur WM Torwandschießen.

Nach kurzer Wegstrecke mussten an der siebten Station Flaschen mit Hilfe von gerollten Schläuchen zum Fallen gebracht werden. Station Acht schließlich war die letzte vor dem Ziel. Hier war gutes Augenmaß und Zielwasser gefragt, denn es mussten so viele Flaschen wie möglich in einen kleinen Zielkreis geworfen werden. Nach dem letzten Fußmarsch war dann endlich das Ziel erreicht. Für die Bambini-Gruppen wurde das Geländespiel aufgrund der großen Hitze vorzeitig abgebrochen. Die Bambini durften sich dann an extra aufgestellten Planschbecken und im Schwimmbad austoben. Nach dem Abendessen wurden die Sieger des Geländespiels bekannt gegeben. Da sich alle besonders viel Mühe gegeben haben, gab es auch keine Verlierer und jeder bekam einen kleinen Preis.

Nach der Siegerehrung überraschte uns die „Blue-Man-Group“ als Programm-Highlight. Danach klang die Veranstaltung mit einer Disco aus. Am späten Abend fielen alle völlig geschafft in die Betten. Ein wirklich aufregender Tag war zu Ende.


Kinder und Jugendliche bei der Präsentation der Thüringer Staatskanzlei.


Auch ein Pfarrer erkennt die Vorteile eines Feuerwehrhelms.


1. Station des Geländelaufs: Erste Hilfe


2. Station des Geländelaufs: Leinbeutel Zielwurf


3. Station des Geländelaufs: wasserführende Armaturen


4. Station des Geländelaufs: Geschicklichkeit und Schätzen


5. Station des Geländelaufs: Riesenskier


6. Station des Geländelaufs: Torwandschießen


6. Station des Geländelaufs: Schlauchkegeln


6. Station des Geländelaufs: Flaschen Zielwerfen


Siegerehrung der Bambinis.


Natürlich bekamen die Betreuergruppen auch einen Preis.


Auftritt der Blue-Man-Group mit Verstärkung aus dem Publikum.


Trotz erhöhten Temperaturen wurde bis in die Nacht getantzt.

 



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