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Europäischer Notruftag: Notruf 112 gilt europaweit

Laut einer Umfrage wissen nur 17 Prozent der Deutschen, dass der Notruf 112 europaweit gilt. Dies will die Europäische Union (EU) nun ändern, damit es aufgrund von Unsicherheiten zu keinen Verzögerungen der Rettungskette kommt. Unzählige Aktionen in der ganzen EU sollen an dem europaweiten "Tag des Notrufs 112" am 11.2. hierauf aufmerksam machen. Am Nachmittag stellten Innenminister Jörg Geibert, der Abgeordnete Dr. Dieter Koch und der Suhler Oberbürgermeister Dr. Jens Triebel gemeinsam für Thüringen die Kampagne im Gefahrenabwehrzentrum Suhl/Zella-Mehlis vor.

Egal, wo Menschen in der Europäischen Union schnell die Hilfe von Feuerwehr und Rettungsdienst benötigen, EU-weit gilt hierfür immer dieselbe Notrufnummer "112". Leider wissen das nicht einmal ein Drittel aller EU-Bürger (laut Eurobarometer-Umfrage 27 Prozent), in Deutschland sind es sogar nur 17 Prozent. Da es daneben noch mehr als 40 nationale Notrufnummern gibt, kann es infolgedessen zu Verzögerungen beim Hilferuf kommen.

Mit dem europaweiten "Tag des Notrufs 112" möchte die EU alle Bürgerinnen und Bürger wachrütteln. Zu diesem Zweck finden heute am 11.2. den ganzen Tag über europaweit Aktionen statt. Für Thüringen stellten am Nachmittag Innenminister Jörg Geibert, der Thüringer Abgeordnete des Europäischen Parlaments Dr. Dieter Koch und der Suhler Oberbürgermeister Dr. Jens Triebel die Kampagne im Gefahrenabwehrzentrum Suhl/Zella-Mehlis vor. Sie rufen die Feuerwehren und Rettungsdienste im Freistaat auf, alle Einsatzfahrzeuge mit dem Aufkleber "Notruf 112 europaweit" zu bekleben. Dadurch sollen die Thüringerinnen und Thüringer auf den europaweit gültigen Notruf aufmerksam gemacht werden.

Bezug der Aufkleber:
Die Aufkleber "Notruf 112 europaweit" können in vier unterschiedlichen Größen (10 x 10 cm, 20 x 20 cm, 28 x 28 cm und 58 x 58 cm) über Europe Direct Informationszentrum Stuttgart, Herr Nils Bunjes, Nadlerstraße 4, 70173 Stuttgart, E-Mail: nils.bunjes@europa-zentrum.de, (kostenpflichtig) bezogen werden.

Kampagne Notruf 112 europaweit Innenminister Jörg Geibert, Dr. Dieter Koch (MdEP) und OB Dr. Jens Triebel (v. l.) stellen die Kampagne vor: Mit dem Aufkleber "Notruf 112 europaweit" auf den Einsatzfahrzeugen von Feuerwehr und Rettungsdienst soll auf den europweit gültigen Notruf aufmerksam gemacht werden. (Bild: A. Blasczyk/ThFV)