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Ramelow sagt Unterstützung bei den Themen Brandschutzerziehung und Wasserwehren zu

Bei einem Gespräch mit ThFV-Verbandschef Lars Oschmann am 27. Juli 2015 in der Thüringer Staatskanzlei hat Ministerpräsident Bodo Ramelow seine Unterstützung für die flächendeckende Einführung der Brandschutzerziehung und die Verhinderung von Parallelstrukturen durch Wasserwehren zugesagt.

Der Thüringer Regierungschef warnt wie der Thüringer Feuerwehr-Verband vor dem Aufbau von unnötigen, nicht funktionierenden parallelen Strukturen. "Die Feuerwehren vor Ort kennen sich am besten mit ihren Gewässern aus", sagte Ramelow. Daher sei es folgerichtig, die Feuerwehren in bewährter Weise auch hier einzusetzen, um die Gefahrenabwehr und Einsatzleitung bei Hochwassereinsätzen und ähnlichen Ereignissen sicherzustellen. Daneben könnten weitere Hilfskräfte und freiwillige Helfer für bestimmte Aufgaben eingesetzt werden, hierzu bedürfe es aber keiner eigenen Organisationsform. Das Umweltministerium trifft derzeit bereits konkrete Vorkehrungen für die Gründung von Wasserwehren und will hierfür in 2015 bis zu 500.000 Euro bereitstellen.

Die rot-rot-grüne Koalition hat in ihrem Koalitionsvertrag die Stärkung und flächendecke Einführung der Brandschutzerziehung zum Ziel erklärt. Ministerpräsident Ramelow will sich dafür stark machen, dass die beteiligten Fachministerien zusammen mit dem ThFV und den kommunalen Spitzenverbänden eine Lösung hierfür finden. Ihm sei es dabei wichtig, dass sich alle Seiten hierbei einbringen. (abk)

Symbolbild: Der ThFV setzt sich für eine landesweite Einführung der Brandschutzerziehung in Thüringen ein. (Bild: A.Blasczyk/ThFV)